Hochwasser in Venedig

Hochwasser in Venedig: Ja, irgendwann da wird es untergehen, Venedig. Ist halt eben so. Niemand schien betroffen zu sein. Es klang mehr nach einer Selbstverständlichkeit und der Rest, alle Opfer eines bösen Schicksals, denn Venedig wird uns genommen. Nun ist der Tag schneller gekommen als alle dachten.

Apokalypse

„Venedig wurde in die Knie gezwungen.“ So ertönt es nun seit mehreren Tagen aus sämtlichen Nachrichtenkanälen der Welt. Schiffe und Gebäude sind schwer beschädigt.

Gebäuteltes Venedig
Venedig heimgesucht von einer Katastrophe

Diverse Hotels, ja sogar der Markusdom – geflutet. Mittlerweile meldet man mindestens 1 Toten. Zerstörungen apokalyptischen Ausmaßes.

Nach tagelangem Dauerregen und starkem Wind, ist das Hochwasser so gestiegen wie zuletzt vor 53 Jahren.

Aktuelle Lage

Die Lage ist in großen Teilen der Stadt ausgesprochen chaotisch. Der Wind schleuderte Wasserbusse ans Ufer und versenkte einige. Mindestens 60 Schiffe wurden beschädigt. Gondeln und Boote wurden aus Verankerungen gerissen und trieben durch Kanäle. Hotels wurden überschwemmt. Geflutet wurden auch Teile des Opernhauses „La Fenice“. Der Markusdom mitsamt seiner Krypta wurde nicht verschont. Bis zu 1,10 Meter hoch soll das Wasser dort gestiegen sein.

Überschwemmung in Venedig
Venedig dem Untergang geweiht

Auf dem weltberühmten Platz waren am Dienstag noch schaulustige Besucher durch das hüfthohe Wasser gestiefelt ehe es zu gefährlich wurde. Inzwischen patrouillieren dort Polizisten – in Booten. Hoch-Wasser entwickelt sich zum Hilfsausdruck.

Erderwärmung

Seit Jahren warnen Wissenschaftler vor der Erderwärmung und dem damit verbundenen Anstieg der Meeresspiegel. Denn, eine Milchmädchenrechnung,

Parkbank im Hochwassergebiet
Dauerregen und Sturmböen

je höher der Meeresspiegel steigt, umso höher ist folglich auch das Risiko von Überschwemmungen. Nachdem der Großteil der Gebäude auf Pfählen steht, sackt dadurch natürlich auch der Boden ab. Ebbe und Flut und auch Wellenbewegungen durch Schiffe steuern ebenso ihren Beitrag bei. Kritiker machen zudem das Ausbaggern von Fahrrinnen für große Schiffe für das Absacken mitverantwortlich.

Zukunft

Venedig werden wir nicht verlieren, sondern haben wir schon verloren, solange Klimawandel und Erderwärmung immer ein Thema der anderen ist und sein wird. Was der Einzelne tun kann? Verzichten. Lernen mit einem Nein zu leben. Verstehen dass es ein Miteinander sein muss. Zwischen Mensch, Tier und Natur. Nur dann kann Katastrophen wie solchen entgegengehalten werden. Solange man direkt am Meer wohnen, Kreuzfahrschiffe überall anlegen, 24/7 alles, wirklich alles, verfügbar sein muss. Solange bewegen wir uns in die falsche Richtung. Und die Natur korrigiert uns, in diesem Fall mit Hochwasser.

Unsere Hände halten die Welt
Ein Miteinander kann den Planeten Schutz bieten!

Vernunft

Die Basis der Katastrophen? Der Konsumwahn. Dem vorangestellt? Das große Ego. Ursache für ein großes Ego? Angst. Angst vor Zuwenig, Zuviel, Nichts und Allem. Eine starke Persönlichkeit, aber identitätslos. Es scheint als würden alle in einem Wachtraum leben. Es ist Zeit aufzuwachen. Und Verantwortung zu übernehmen!

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