Größte Badewanne der Welt

In immer mehr Weltmeeren geht es heiß zu. Dank der von uns verursachten Klimaerwärmung stirbt die Artenvielfalt von Atlantis aus.

Was haben wir geschwitzt: Egal ob Australien, Deutschland oder Kanada – der vergangene Sommer brachte weltweit Rekordtemperaturen und extreme Wetterlagen. Keine Frage, die von uns erzeugte Erderwärmung wirkt sich immer stärker auf das Klima aus. Doch was die wenigsten wissen – auch in unseren Ozeanen gibt es immer häufiger extreme Hitzewellen.

Ariel und Co. gehen „baden“

Kurz erklärt: Die Temperaturen in den Weltmeeren verhalten sich ähnlich wie die in der Atmosphäre. Sie steigen kontinuierlich an – etwa 0, 12 Grad im Jahrzehnt. Das Problem aber: Wie auch an Land häufen sich bei Ariel und Co. Extremereignisse. So gab es in den letzten drei Jahren im Ozean 50 Prozent mehr Hitzewellen, als noch Mitte des 20. Jahrhunderts. Ein marine Hitzewelle ist ein Zeitraum, an dem die Oberflächentemperatur einen für die jeweilige Region geltenden Wert an mindestens fünf aufeinanderfolgende Tagen überschreitet. Verstanden?

Todesstoß für die Artenvielfalt (Quelle: Br)

Todesstoß für die Artenvielfalt

Zwar erwärmen sich Meere nun weniger stark als die Atmosphäre, allerdings können schon leichte Temperaturschwankungen katastrophale Auswirkungen auf das Ökosystem unter Wasser haben. Für die meisten Organismen, wie zum Beispiel Korallen, Seegras und Tang, bedeutet dies nämlich der sichere Todesstoß. Und auch für die Fisch- und Vogelwelt, die hier Nahrung und Schutz finden, läuft langsam die Zeit ab. 

Eco-Hotels, wie das Paraiso de Cocrodrillo hier in Guanacaste, sind daher immer wichtiger. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, in Einklang mit der Natur zu leben. Kommt doch einfach mal vorbei und überzeugt euch selbst. 

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