Brände, Überflutungen und El Niño

Derzeit viele Brände in Kalifornien, bald wieder El Niño

Brände in Malibu, Überflutungen in Jordanien und El Niño weltweit. Hier in Guanacaste, Costa Rica haben wir aber zur Zeit fantastisches Wetter. Eine wirklich gute Zeit um Urlaub zu machen.

Bereits seit Tagen brennt es im US-Bundesstaat Kalifornien. Besonders der Ort Paradise, nördlich von Sacramento und die Region um Los Angeles sind von den Feuern betroffen. Heute wurde Malibu evakuiert, hier gab es schon mindestens 2 Tote und 150 Häuser wurden zerstört. Den Norden trifft es schlimmer, dort starben bereits 23 Menschen, 35 werden nach wie vor vermisst. Die Flammen zerstörten hier bisher 6.450 Häuser. 

In Jordanien hingegen kämpft man zur gleichen Zeit mit Überflutungen. Die Welterbestätte Petra wurde wegen sintflutartiger Regenfälle evakuiert. Mehr als 3.500 Touristen mussten die Felsenstadt verlassen. In anderen Teilen des Landes werden nach wie vor Menschen vermisst. Das Wasser stieg bis zu 4m hoch. Es wurden Notunterkünfte eingerichtet. Die Regierung des Königreichs versprach zukünftig mehr Geld in die Infrastruktur der betroffenen Flutgebiete zu investieren. Denn schon vergangene Woche kamen 21 Menschen bei Überschwemmungen ums Leben.

Da scheint es umso wichtiger, sich auf solche Naturkatastrophen vorzubereiten. So hat Costa Rica jetzt zum Beispiel ein erstes Treffen von Vertretern verschiedener Institutionen einberufen. Ziel dieses Zusammenkommens ist die Erstellung eines Plans. Denn laut Wetterforschern droht Ende des Jahres erneut ein El Niño.

Bereits 2015/16 sorgte dieses Wetterphänomen weltweit für Dürre, Überschwemmungen und Tropenstürme. Durch die Planungen erhofft Costa Rica sich jetzt, mit den Folgen bestmöglich umgehen zu können. Betroffen wären vor allem die Provinz Guanacaste, hier gäbe es Dürre, sowie der Norden und die karibische Küste, die mit starken Regenfällen zu kämpfen hätten.

Viele Teiler der Welt sind von El Niño betroffen
Bereits Ende 2018 soll das Wetterphänomen wieder auftreten