Der ungewollte Mini-Jetlag

Jetlag bei Tieren

Augenringe, so tief wie der Marianengraben, Erschöpfung pur, von Konzentrationsproblemen ganz zu schweigen … und das gleich mal für ein paar Tage. Nein, hinter uns liegt kein heißer Party-Marathon … in Deutschland wurde jetzt die Sommerzeit eingeläutet. Das heißt, die Uhren wurden eine Stunde vorgestellt. Und unser Biorhythmus ist für die Katz. 

Verflixte Zeitumstellung!

Negative Auswirkungen auf den Körper

Gerade die Zeitumstellung zu Beginn des Jahres fällt vielen Menschen besonders schwer. So belegen zahlreiche Studien, dass uns nicht nur Müdigkeit und Niedergeschlagenheit quälen. Nein, bei vielen Menschen führt die geklaute Stunde sogar zu extremen gesundheitlichen Problemen. Tatsächlich steigt die Zahl der Herzinfarkte um 25 Prozent in den ersten drei Tagen nach der Umstellung auf die Sommerzeit. Und: Es gibt einen erwiesenen Zusammenhang zwischen Zeitumstellung und Suizid-Raten. 

Schuld ist unser Hormonhaushalt

Schuld an dem ganzen körperlich und psychischen Schlamassel ist unser gestörter Schlafrhythmus. Plötzlich ist es früher dunkel, morgens aber zack taghell. Da soll der Körper erst einmal mitkommen.

Als Erklärung: Sobald es dunkel ist, schüttet unser System vermehrt den Botenstoff Melatonin aus – wir werden müde. Am Hochpunkt angelangt, befinden wir uns im absoluten Tiefschlaf. Wird es nun am Morgen langsam hell, sinkt der Melatoninspiegel langsam ab und wir werden wach. Ist es nun aber schlagartig hell, kommt es zu einem regelrechten Hormonchaos. 

Zweifelhafte Gründe

Und warum der ganze Stress? Das Konzept der Sommer- und Winterzeit ist alt – uralt. 1916 wurde es zum ersten Mal eingeführt. Es verschwand aber auch schnell wieder von der Bildfläche. 1980 meinten die Mächtigen dann jedoch, die Idee der geklauten Stunde wäre durchaus ökonomisch. Das Vorstellen der Uhr sollte in der hellen Jahreszeit Energiesparen. Ha, weit gefehlt … denn was wir in der Beleuchtung einsparen, verbrauchen wir beim Heizen. 

Was bringt die Zeitumstellung?

Ein Ende ist in Sicht

Warum heute noch an der Zeitumstellung festgehalten wird, ist also ein echtes Rätsel. In Costa Rica müssen wir uns nicht mit diesem Hick Hack rumschlagen. Hier ist es das ganze Jahr zur gleichen Zeit zappenduster. Herrlich! Aber auch in Europa gibt es Licht am Ende des Tunnels. In einer Onlineumfrage der EU hat sich eine Mehrheit von über 80 Prozent für ein Ende der Zeitumstellung ausgesprochen. Folglich hat das EU-Parlament jetzt mit einer großen Mehrheit für eine Abschaffung der Zeitumstellung ab dem Jahr 2021 zugestimmt.

Größte Badewanne der Welt

Lieber doch zur Regenzeit nach Costa Rica?

Tipps zum Autokauf in Costa Rica

Größte Badewanne der Welt

In immer mehr Weltmeeren geht es heiß zu. Dank der von uns verursachten Klimaerwärmung stirbt die Artenvielfalt von Atlantis aus.

Was haben wir geschwitzt: Egal ob Australien, Deutschland oder Kanada – der vergangene Sommer brachte weltweit Rekordtemperaturen und extreme Wetterlagen. Keine Frage, die von uns erzeugte Erderwärmung wirkt sich immer stärker auf das Klima aus. Doch was die wenigsten wissen – auch in unseren Ozeanen gibt es immer häufiger extreme Hitzewellen.

Ariel und Co. gehen „baden“

Kurz erklärt: Die Temperaturen in den Weltmeeren verhalten sich ähnlich wie die in der Atmosphäre. Sie steigen kontinuierlich an – etwa 0, 12 Grad im Jahrzehnt. Das Problem aber: Wie auch an Land häufen sich bei Ariel und Co. Extremereignisse. So gab es in den letzten drei Jahren im Ozean 50 Prozent mehr Hitzewellen, als noch Mitte des 20. Jahrhunderts. Ein marine Hitzewelle ist ein Zeitraum, an dem die Oberflächentemperatur einen für die jeweilige Region geltenden Wert an mindestens fünf aufeinanderfolgende Tagen überschreitet. Verstanden?

Todesstoß für die Artenvielfalt (Quelle: Br)

Todesstoß für die Artenvielfalt

Zwar erwärmen sich Meere nun weniger stark als die Atmosphäre, allerdings können schon leichte Temperaturschwankungen katastrophale Auswirkungen auf das Ökosystem unter Wasser haben. Für die meisten Organismen, wie zum Beispiel Korallen, Seegras und Tang, bedeutet dies nämlich der sichere Todesstoß. Und auch für die Fisch- und Vogelwelt, die hier Nahrung und Schutz finden, läuft langsam die Zeit ab. 

Eco-Hotels, wie das Paraiso de Cocrodrillo hier in Guanacaste, sind daher immer wichtiger. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, in Einklang mit der Natur zu leben. Kommt doch einfach mal vorbei und überzeugt euch selbst. 

Der Klimawandel bringt uns um

Müll aufsammeln beim Joggen

Neue Straße zwischen Garza und Nosara

Urlaub in Venezuela? Gerade nicht, lieber Costa Rica

Venezuela wer gewinnt?

Seit Beginn seiner zweiten Amtsperiode Anfang Januar gibt es Proteste in Venezuela gegen Präsidenten Maduro. Das Volk zeigt sein Missfallen und jetzt soll ein neues Gesicht her: Juan Guaido.

Internationale Unterstützung für Guaido

Und damit steht das venezolanische Volk nicht allein. Auch die USA und Europa stellen sich hinter den 35-Jährigen. Einige EU-Staaten haben Maduro bereits aufgefordert Neuwahlen zu veranstalten und als Präsident abzudanken. Außerdem sollen ausländische Journalisten sofort freigelassen werden. Während den Protesten kam es nämlich auch zu einigen Festnahmen; auch Franzosen, ein Spanier und ein Deutscher seien unter den Inhaftierten.

Auch wenn das Votum nicht rechtlich bindend ist, erkannte das EU-Parlament Guaido als Übergangspräsidenten Venezuelas an. Auch die USA unterstützt ihn. Nach einem persönlichen Gespräch mit Präsidenten Donald Trump zeigte der seine Unterstützung und gratulierte Guaido zum „historischen Amtseintritt“ per Twitter.

Venezuela Politik
Guaido hat eine große Anhängerschaft

Hoffnungsträger für Venezuela

Vor kurzer Zeit noch unbekannt ist Juan Guaido nun der Hoffnungsträger in Venezuela. Vor circa einer Woche erklärt er sich selbst zum Interimspräsidenten und hat nun eine gewaltige Anhängerschaft hinter sich. Für ihn ist ein Gespräch mit dem momentanen Präsidenten aber ausgeschlossen: „Maduro ist ein Diktator.“, sagt er. Für die Opposition besteht nun also definitiv Hoffnung, aber wie der Machtkampf letztendlich ausgehen wird, ist noch unklar…

Infrastruktur in Guanacaste wird ausgebaut

Chilliges Hotel im Dschungel

Neue Straße zwischen Garza und Nosara

Straßenarbeiten Nosara

Nach einem bereits gescheiterten Versuch, soll nun wirklich die Pflasterung der Straße zwischen Nosara und Garza fertiggestellt werden. Doch wie und wann?

Anfängliche Probleme

Zunächst lief der ganze Prozess ganz und gar nicht reibungslos ab. Ein Kilometer wurde mit unpassendem Material ausgelegt, sodass dieses nicht stark genug war das Gewicht der Autos auszuhalten. Löcher in der Straße waren die Folge und der Bau wurde abgebrochen. Zudem gab es einige Probleme beim Regeln der Finanzen. Wer zahlt das Schlamassel? Mittlerweile scheint aber alles wieder mehr oder weniger im Lot zu sein.

Straßenerneuerung Costa Rica
Straße von Garza nach Nosara soll ausgebaut werden

Fertigstellung der Straße

Im Juni 2019 soll es aber soweit sein: was begonnen wurde, soll zu Ende gebracht werden. Hierbei geht es um die Fertigstellung der Pflasterung von 10 Kilometern zwischen Garza und Nosara. Wer also von Sámara aus in diese Richtung fährt könnte es ab nächstem Jahr schon deutlich leichter haben.

 

Das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Verkehr (MOPT) und Conavi scheinen es ernst zu meinen. So gab es auch Veränderungen im Management des Projekts, neuer Ingenieur ist jetzt Alonso Mora. Er sagt gewisse Änderungen wurden vorgenommen, um die Arbeit effizienter zu machen. Die Arbeitskräfte wurden von fünf auf 23 erhöht und es gibt ein Budget von 7 Millionen ¢ (11,600 $).
Es soll nun also wirklich vorwärts gehen und neue Verträge werden wohl demnächst ausgearbeitet. Den Weg von Garza nach Nosara würde dies auf jeden Fall vereinfachen.

Sollte man doch eher zur Regenzeit nach Costa Rica reisen?

Hotel zum relaxen und entspannen

 

Lieber doch zur Regenzeit nach Costa Rica?

Tropenregen Costa Rica

Jetzt ist es wieder so weit: die Trockenzeit und damit die Hauptsaison für Costa Rica hat begonnen. Doch ist von Dezember bis April wirklich die beste Zeit, um in Costa Rica Urlaub zu machen? Oder ist die Regenzeit der eigentliche Geheimtipp, zumindest in Costa Rica Guanacaste?

Was bedeutet Trockenzeit

Anders als die Pazifikküste, folgt die Karibik im Osten des Landes nicht dem typischen Wechsel von Trocken- und Regenzeit. Hier schüttet es bei dennoch warmen Temperaturen quasi täglich. Dadurch ist die Karibik auch deutlich feuchter als die Pazifikseite.

Die Pazifikküste folgt offiziell der tropischen Unterteilung in eine Trocken- und eine Regenzeit. Statistisch mehr Regen gibt es in den Monaten von Mai bis Oktober, wobei letzterer wohl der regenreichste Monat des Jahres ist. Durchgehend blauen Himmel, Sonnenschein und sehr hohe Temperaturen gibt es dann von Mitte November bis April. Allerdings bedeutet das nicht, dass es in der Trockenzeit niemals regnen würde, das wäre ja auch alles andere als gut!

Zudem ist auch in Mittelamerika der Klimawandel spürbar und bringt das natürliche Gleichgewicht aus der Balance. Umso unvorhersehbarer wird das Wetter also auch hier in Costa Rica.

Trockenzeit Costa Rica
Ohne Regen kann es schon mal trocken werden

Besser doch zur Regenzeit in den Urlaub?

„Wann wollt ihr denn in den Urlaub fahren?“ – „Oh, auf jeden Fall zur Trockenzeit, da ist absolutes Traumwetter!“. Stimmt diese Aussage denn so pauschal überhaupt?

Zum einen natürlich ja: zur Trockenzeit herrschen in Costa Rica eigentlich täglich Temperaturen von 25°C-30°C, oft sogar noch höher und von Wolken sind meist weit und breit keine Spur zu sehen. Aber ist das wirklich das absolute Traumwetter? Mit der Zeit kann das nämlich doch etwas langweilig werden. Denn auch in der Regenzeit gilt ein feuchtheißes Klima und die Temperaturen liegen sehr hoch. Allerdings ist hier das Wetter viel abwechslungsreicher und interessanter. Außerdem bedeutet Regenzeit nicht, dass es durchgehend wie aus Kübeln schüttet. Nein. Wenn es regnet, dann regnet es meist richtig, das schon. Allerdings das auch nur für höchstens 2-3 Stunden täglich, meist am Nachmittag. Früh vormittags und nach den Schauern lässt sich die Sonne durchaus blicken und lädt ein etwas draußen zu unternehmen. Also kann man genau so auch in der Regenzeit ans Meer oder in den Pool gehen, gar kein Problem.

Regenzeit Costa Rica
Es schüttet während der Regenzeit schon ganz schön, aber nur kurz in Guanacaste

Die Natur blüht auf!

Außerdem hat die Regenzeit der Pazifikküste noch einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber der Trockenzeit!
Da es während dieser nämlich selten regnet, merkt man das auch an der umliegenden Natur. Alles ist trocken und etwas trüb, wobei die Natur während der Regenzeit wortwörtlich aufblüht!
Denn hier ist genügen Wasser vorhanden um den Wald in ein grünes Paradies, mit den unterschiedlichsten Blumen und Farben zu verwandeln. Der Flora und Fauna des Landes tut das Wasser gut, das in der Trockenzeit meist fehlt.

Auch gibt es eine größere Vielfalt der verschieden Tiere Costa Ricas. Vogelbeobachter reisen beispielsweise lieber zur Regenzeit nach Costa Rica, um eine größere Artenvielfalt beobachten zu können. Auch sind die Nationalparks nicht so überfüllt, da die meisten Urlauber sich für die Trockenzeit entscheiden. Das senkt zum einen den Hektik -faktor, als natürlich auch die Preise in der Regenzeit.

Costa Rica grüner Wald
Der Wald grünt auf in der Regenzeit

Also so pauschal kann man die Trockenzeit auf jeden Fall nicht der Regenzeit vorziehen. Beide haben ihre eigenen Vorteile zu bieten, jetzt bleibt also nur noch die Frage, was dir persönlich am liebsten ist.

Und dann geht`s ab nach Mittelamerika! Denn einen Fehler machst du mit Costa Rica als dein Urlaubsziel garantiert nicht, egal ob Regen- oder Trockenzeit…

Wetter ändert sich

Ausserdem gib es durch den Klimawechsel in Costa Rica  jetzt manchmal zwischendurch auch mal  eine Zeit ohne Regen. Dafür regnet es manchmal in der Trockenzeit, was es früher nicht gab.

In Guanacaste Costa Rica nur 1. Stund am Tag in der sogenannten Regenzeit.

 

Müllaufsammeln beim Joggen – schafft es der Trend nach Costa Rica?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen der Karibik- und Pazifikküste?

Super Natur-Hotel in Costa Rica

 

Müll aufsammeln beim joggen

Umwelt Trend aus Schweden - Plogging

Nicht nur den Körper fit halten, sondern auch noch der Umwelt etwas gutes tun. Das kann man bei dem neuen Fitnesstrend „plogging“. Der Name setzt sich aus den schwedischen Wörtern für pflücken und joggen zusammen. Denn bei dieser Sportart hat man beim Laufen eine Tüte bei und sammelt allen Müll auf, den man auf dem Weg findet. Schon 2016 hat der Umweltschützer Erik Ahlström damit in Stockholm begonnen und konnte viele Fans für das plogging begeistern.

Das Bücken bringt eine Variation in die Laufbewegung, der Körper dehnt sich. Wenn man in die Knie geht, werden die Beinmuskeln trainiert. Allein in Schweden gab es bereits über 80 Plogging-Aktionen und inzwischen posten täglich Menschen aus vielen verschiedenen Ländern, wie sie während ihres Workouts Müll sammeln. Vielleicht schafft es der Trend sogar bis nach Costa Rica. Denn auch während des Urlaubs sollte man sich sportlich betätigen und da bietet es sich ja an, diesen Trend einmal auszuprobieren. 

Besser keine Drogen im Bus mitnehmen

Kabelloser Lautsprecher zeigt Marihuana Schmuggel an

Richtig blöd ist es jetzt für einen Mann in Guanacaste, Costa Rica gelaufen. Nach einem Hinweis auf einen illegalen Drogentransport kontrollierte die Polizei einen öffentlichen Bus. Die Beamten fanden eine Tasche mit 1,20Kg Marihuana und einem kabellosen Lautsprecher.

Während der Personenkontrolle verhielt sich ein Mann sehr nervös. Und als er seine Sachen der Polizei zeigte, aktivierte er sein Handy. Dieses verband sich sofort mit dem Lautsprecher. Blöd gelaufen…

Ein weiterer Drogenfund fand auf der Strecke von Limón nach San José statt. Hier fanden die Behörden 14Kg Marihuana in einer Tasche in der Gepäckablage und im Kofferraum des Busses. Die Drogen wurden der Staatsanwaltschaft übergeben. Unser Fazit: öffentliche Busse scheinen keine gute Option zu sein, um Drogen zu transportieren

 

Einen Rausch der anderen Art, bekommt man bei einer der vielen Ausflugsmöglichkeiten hier in Costa Rica.

Brände, Überflutungen und El Niño

Derzeit viele Brände in Kalifornien, bald wieder El Niño

Brände in Malibu, Überflutungen in Jordanien und El Niño weltweit. Hier in Guanacaste, Costa Rica haben wir aber zur Zeit fantastisches Wetter. Eine wirklich gute Zeit um Urlaub zu machen.

Bereits seit Tagen brennt es im US-Bundesstaat Kalifornien. Besonders der Ort Paradise, nördlich von Sacramento und die Region um Los Angeles sind von den Feuern betroffen. Heute wurde Malibu evakuiert, hier gab es schon mindestens 2 Tote und 150 Häuser wurden zerstört. Den Norden trifft es schlimmer, dort starben bereits 23 Menschen, 35 werden nach wie vor vermisst. Die Flammen zerstörten hier bisher 6.450 Häuser. 

In Jordanien hingegen kämpft man zur gleichen Zeit mit Überflutungen. Die Welterbestätte Petra wurde wegen sintflutartiger Regenfälle evakuiert. Mehr als 3.500 Touristen mussten die Felsenstadt verlassen. In anderen Teilen des Landes werden nach wie vor Menschen vermisst. Das Wasser stieg bis zu 4m hoch. Es wurden Notunterkünfte eingerichtet. Die Regierung des Königreichs versprach zukünftig mehr Geld in die Infrastruktur der betroffenen Flutgebiete zu investieren. Denn schon vergangene Woche kamen 21 Menschen bei Überschwemmungen ums Leben.

Da scheint es umso wichtiger, sich auf solche Naturkatastrophen vorzubereiten. So hat Costa Rica jetzt zum Beispiel ein erstes Treffen von Vertretern verschiedener Institutionen einberufen. Ziel dieses Zusammenkommens ist die Erstellung eines Plans. Denn laut Wetterforschern droht Ende des Jahres erneut ein El Niño.

Bereits 2015/16 sorgte dieses Wetterphänomen weltweit für Dürre, Überschwemmungen und Tropenstürme. Durch die Planungen erhofft Costa Rica sich jetzt, mit den Folgen bestmöglich umgehen zu können. Betroffen wären vor allem die Provinz Guanacaste, hier gäbe es Dürre, sowie der Norden und die karibische Küste, die mit starken Regenfällen zu kämpfen hätten.

Viele Teiler der Welt sind von El Niño betroffen
Bereits Ende 2018 soll das Wetterphänomen wieder auftreten

Wilde Tiere gehören in die Wildnis

Wilde Tiere haben nichts in der Manege zu suchen

In Costa Rica ist es bereits seit einigen Jahren verboten und nach den heutigen Bildern aus Russland, sollte es eigentlich weltweit verboten werden. Die Rede ist von Wildtieren im Zirkus. Während einer Zirkusvorstellung in Russland hat jetzt eine Löwin ein 4-jähriges Mädchen angefallen und ins Gesicht gebissen. Das Mädchen wurde ins Krankenhaus gebracht, sie befindet sich nicht in Lebensgefahr. 

Solche Unfälle passieren immer wieder. Aber anstatt daraus zu lernen und die Wildtiere, die in die Wildnis gehören aus der Manege heraus zu halten, touren weiterhin viele Zirkusse mit exotischen und gefährlichen Tieren durch die Welt. Neben Costa Rica haben auch viele andere Länder weltweit ein Wildtier-Zirkusverbot ausgesprochen. Deutschland allerdings noch nicht. Hier stellen sich Politiker quer, warum auch immer (wahrscheinlich spielt Geld mal wieder die entscheidende Rolle).

Allerdings können wir gemeinsam dafür sorgen, dass es sich für die Zirkusbetreiber nicht mehr lohnt, die (wilden) Tiere zu halten. Einfach nur noch Zirkusse mit menschlichen Schaustellern besuchen, das könnte unter Umständen sogar Ihr Leben retten.

Hunderte Babyschildkröten geboren

Babyschildkröten am Playa Ostional

Die Natur verwöhnt uns immer wieder mit unglaublichen Ereignissen. Vor rund 1 1/2 Monaten hat zum Beispiel am Playa Ostional in Guanacaste, Costa Rica wieder die „arribada“ stattgefunden. Und jetzt konnte man die Folgen bestaunen, die Geburt hunderter Babyschildkröten.

„Arribada“, so heißt die „Ankunft“ der Bastardschildkröten, die an dem Sandstrand am Pazifik optimale Bedingungen zur Eiablage vorfinden. Zwar tun sie dies das ganze Jahr über, aber in der Regenzeit, in einer Woche vor Neumond kommen tausende Schildkröten auf einmal. 1995 wurden hier rund 500.000 Weibchen innerhalb weniger Wochen gezählt, die diesen Strand zur Eiablage nutzten.

Sie kommen kurz nach Sonnenuntergang mit der Flut an Land und krabbeln den Strand hoch, bis sie eine geeignete Stelle gefunden haben. Dann buddeln sie ein Loch und legen 80-100 Tischtennisballgroße Eier in das Loch. Je nach Temperatur des Sandes, schlüpfen 45-54 Tage später die Babys. Und genau das ist jetzt geschehen. Hunderte kleine Bastardschildkröten haben sich aus dem Sand befreit und sind Richtung Pazifik gekrabbelt.

Besucher werden gebeten in dieser Zeit nur mit einem lokalen Führer an den Strand zu gehen, da die Schildkröten sonst gestört, oder Nester zerstört werden könnten.

Im Schildkrötenprojekt Buena Vista Samara sind in der letzten Nacht 4 große Schildkröten angekommen und, nach Auskunft der 8 Helfer, sind über 400 Eier in die Gelege in der sicheren Zone gebracht worden.